Lösungen für die Führungskraft in der Krise

Krise, Konflikt und Kommunikation

In Change Management Projekten ob Turnarounds, Stategiewechsel oder in Entwicklungsschüben von Start Ups gilt das Augenmerk fast ausschließlich den so genannten „harten“, den betriebswirtschaftlich messbaren Faktoren. Auf die „weichen Faktoren“ wie Stressfähigkeit, Glaubenssätze, Emotionen, Bedürfnisse und Identität wird in der Regel nur am Rande eingegangen.

Tatsache ist, dass Unternehmerinnen, Unternehmer und Führungsteams in solchen Zeiten persönliche Krisen durchlaufen, die mit Angst bis Panik, Wut und Trauer einhergehen. Diese persönlichen Krisen beeinflussen Entscheidungen und Kommunikation und sie konstruktiv zu lösen ist ein entscheidender Baustein für den Erfolg von Veränderungen.

Die Reputation des Unternehmers und des Unternehmens in der internen und externen Öffentlichkeit ist einerseits abhängig von den Zahlen. Auf der anderen Seite ist sie abhängig von Kommunikationsfähigkeit und Kommunikationsstategie der Führung.

Persönliche Kommunikation und Kommunikationsstrategien hängen von der inneren Stabilität – nennen wir es Krisenfähigkeit – ab.

Kommunikation

Krisen haben in ihrer Entstehung und in ihrem Verlauf ihre eigene innere Logik. Typische persönliche Kommunikationsmuster, die zur Krisenentstehung beitragen und die die Krise beschleunigen, sind:

  • ungeklärte Konflikte im Führungsteam
  • Intransparenz gegenüber Belegschaft, Partnern und Stakeholdern
  • Starre Rollenzuweisungen in der Führung: in Entwicklungsphasen von Unternehmen werden obsolete Rollenzuweisungen deutlich und virulent
  • Überreaktionen im Verhalten gegenüber Partnern, Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten
  • Leugnen und Verdrängen von Warnhinweisen und Warnenden

An der Schnittstelle von Unternehmensentwicklung und Kommunikation steht die Unternehmerpersönlichkeit bzw. die verantwortliche Führung. Zwei entscheidende Kompetenzen bestimmen an dieser Stelle die Leistung: Konfliktfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit. Wer nicht kommunizieren kann (oder will), muss fühlen.

Ziele von Coaching und Beratung:

Um die Kommunikationsfähigkeit zu verbessern, ergeben sich folgende vorrangige Ziele:

  • Den Teufelskreis von persönlicher Krise mit Angst und Stress auf der einen Seite und Kommunikationsfehlern auf der anderen Seite durchbrechen
  • Verhaltensmuster wie Selbstvorwürfe und Selbstverurteilungen auf der einen Seite oder eskalierende Risikobereitschaft und Isolation auf der anderen Seite auflösen
  • Stressresistenz und Entscheidungsfähigkeit stärken
  • Weg von reflexartigem Reagieren hin zu bewusster, souveräner und strategischer Kommunikation

Praxis
In unserer Coachingpraxis arbeiten wir mit Körperübungen, Reflexion und Training mit einem Prozess, der der Forderung nach schnellem Handeln und nachhaltiger Stressreduzierung gerecht wird.

Körperübungen
Unser Körper ist eine unserer wichtigsten Ressourcen für mentale Arbeit: Körperreaktionen zeigen sowohl akuten als auch chronischen Stress an – Emotionen prägen den Körper.

Umgekehrt gilt: Mit gezielten körperlichen Übungen wirken wir auf Gehirnfunktionen und Emotionen und reduzieren akuten und chronischen Stress. Raus aus dem Kopf, zurück in den Körper. Stressreduzierung dient der Erweiterung des Blickwinkels.

Reflexion
Je höher der Stress steigt, desto ausschnittartiger werden die Wahrnehmungen der Situation. Dies führt in der Regel zu Verengung des Blickwinkels, zu „Reparaturen“ von punktuellen Missständen und zu Fehlern in der Kommunikation.

Zum Reflektieren gehören das Überprüfen von Grundannahmen, Glaubenssätzen und von persönlichen Strategien. In der Folge kommt die Kommunikation auf den Prüfstand und wird verbessert.

Es geht um Verständnis für die eigene Wirkung auf andere, um die eigene Positionierung und um das Verbessern der Kommunikation mit Partnern, Mitarbeitern, Stakeholdern, kurz: mit der internen und externen Öffentlichkeit.

Training
Unternehmer und Führungskräfte bekommen ein Instrumentarium zur Verfügung gestellt, mit dem sie im Sinne von Selbstcoaching ihren Stress in aktuellen Situationen reduzieren können.

Zum Training gehört auch das Briefing für schwierige Situationen und das Durchspielen relevanter Beziehungen und Situationen. Die Ziele sind: Stärken der Kommunikation und neue Optionen für Kommunikationsverhalten zu üben.

Das persönliche Erleben von Krisen und die Kommunikation mit der Umwelt stehen in direkter Wechselbeziehung. Zur Krisenbewältigung gehören sowohl der sichere Umgang mit Stress und Stressoren, als auch erfolgreiche Kommunikation.
Veranstaltungen zum Thema
Vortrag:

Die Führungskraft in der Krise: Lösungen und Ressourcen
24. November, 18:30 – 21:00

Junges Hotel, Raum Marseille
Kurt Schuhmacher Allee 14
20097 Hamburg

Kontakt: +49 40 67 50 39 97

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