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> <channel><title>Holger Schmidt Integration</title> <atom:link href="http://www.holger-schmidt-integration.com/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.holger-schmidt-integration.com</link> <description></description> <lastBuildDate>Mon, 09 Jan 2012 16:29:05 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator> <item><title>Teamentwicklung &#8211; Konflikte l&#246;sen</title><link>http://www.holger-schmidt-integration.com/changemanagement/teamentwicklung-konflikte-konstruktiv-losen</link> <comments>http://www.holger-schmidt-integration.com/changemanagement/teamentwicklung-konflikte-konstruktiv-losen#comments</comments> <pubDate>Sun, 08 Jan 2012 16:04:10 +0000</pubDate> <dc:creator>Holger Schmidt</dc:creator> <category><![CDATA[ALLE ARTIKEL LESEN]]></category> <category><![CDATA[Changemanagement]]></category> <category><![CDATA[Coaching]]></category> <category><![CDATA[Konflikte]]></category> <category><![CDATA[Teamentwicklung]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.holger-schmidt-integration.com/?p=1686</guid> <description><![CDATA[Die Leistungsf&#228;higkeit von Teams ist in hohem Ma&#223; abh&#228;ngig von einem konstruktiven Umgang der Mitglieder unter einander. Diesen Umgang zu lernen, ist wesentlicher Bestandteil von Teamentwicklung. In dem folgenden Interview, das Alexander Meneikis mit Holger Schmidt im November 2011 gef&#252;hrt hat, werden die Phasen der Teamentwicklung (auch Teamuhr genannt) einschlie&#223;lich der dabei auftretenden Schwierigkeiten und [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die Leistungsf&auml;higkeit von Teams ist in hohem Ma&szlig; abh&auml;ngig von einem konstruktiven Umgang der Mitglieder unter einander. Diesen Umgang zu lernen, ist wesentlicher Bestandteil von Teamentwicklung. In dem folgenden Interview, das Alexander Meneikis mit Holger Schmidt im November 2011 gef&uuml;hrt hat, werden die Phasen der Teamentwicklung (auch Teamuhr genannt) einschlie&szlig;lich der dabei auftretenden Schwierigkeiten und deren  L&ouml;sungen erl&auml;utert.</p><p><object
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isPermaLink="false">http://www.holger-schmidt-integration.com/?p=1672</guid> <description><![CDATA[Krise, Konflikt und Kommunikation In Change Management Projekten ob Turnarounds, Stategiewechsel oder in Entwicklungssch&#252;ben von Start Ups gilt das Augenmerk fast ausschlie&#223;lich den so genannten „harten“, den betriebswirtschaftlich messbaren Faktoren. Auf die „weichen Faktoren“ wie Stressf&#228;higkeit, Glaubenss&#228;tze, Emotionen, Bed&#252;rfnisse und Identit&#228;t wird in der Regel nur am Rande eingegangen. Tatsache ist, dass Unternehmerinnen, Unternehmer und [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Krise, Konflikt und Kommunikation</strong></p><p>In Change Management Projekten ob Turnarounds, Stategiewechsel oder in Entwicklungssch&uuml;ben von Start Ups gilt das Augenmerk fast ausschlie&szlig;lich den so genannten „harten“, den betriebswirtschaftlich messbaren Faktoren. Auf die „weichen Faktoren“ wie Stressf&auml;higkeit, Glaubenss&auml;tze, Emotionen, Bed&uuml;rfnisse und Identit&auml;t wird in der Regel nur am Rande eingegangen.</p><p>Tatsache ist, dass Unternehmerinnen, Unternehmer und F&uuml;hrungsteams in solchen Zeiten pers&ouml;nliche Krisen durchlaufen, die mit Angst bis Panik, Wut und Trauer einhergehen. Diese pers&ouml;nlichen Krisen beeinflussen Entscheidungen und Kommunikation und sie konstruktiv zu l&ouml;sen ist ein entscheidender Baustein f&uuml;r den Erfolg von Ver&auml;nderungen.</p><p>Die Reputation des Unternehmers und des Unternehmens in der internen und externen &Ouml;ffentlichkeit ist einerseits abh&auml;ngig von den Zahlen. Auf der anderen Seite ist sie abh&auml;ngig von Kommunikationsf&auml;higkeit und Kommunikationsstategie der F&uuml;hrung.</p><p>Pers&ouml;nliche Kommunikation und Kommunikationsstrategien h&auml;ngen von der inneren Stabilit&auml;t &#8211; nennen wir es Krisenf&auml;higkeit – ab.</p><p><strong>Kommunikation</strong></p><p>Krisen haben in ihrer Entstehung und in ihrem Verlauf ihre eigene innere Logik. Typische pers&ouml;nliche Kommunikationsmuster, die zur Krisenentstehung beitragen und die die Krise beschleunigen, sind:</p><ul><li>ungekl&auml;rte Konflikte im F&uuml;hrungsteam</li><li>Intransparenz gegen&uuml;ber Belegschaft, Partnern und Stakeholdern</li><li>Starre Rollenzuweisungen in der F&uuml;hrung: in Entwicklungsphasen von Unternehmen werden obsolete Rollenzuweisungen deutlich und virulent</li><li>&Uuml;berreaktionen im Verhalten gegen&uuml;ber Partnern, Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten</li><li>Leugnen und Verdr&auml;ngen von Warnhinweisen und Warnenden</li></ul><p>An der Schnittstelle von Unternehmensentwicklung und Kommunikation steht die Unternehmerpers&ouml;nlichkeit bzw. die verantwortliche F&uuml;hrung. Zwei entscheidende Kompetenzen bestimmen an dieser Stelle die Leistung: Konfliktf&auml;higkeit und Kommunikationsf&auml;higkeit. Wer nicht kommunizieren kann (oder will), muss f&uuml;hlen.</p><p><strong>Ziele von Coaching und Beratung:</strong></p><p>Um die Kommunikationsf&auml;higkeit zu verbessern, ergeben sich folgende vorrangige Ziele:</p><ul><li>Den Teufelskreis von pers&ouml;nlicher Krise mit Angst und Stress auf der einen Seite und Kommunikationsfehlern auf der anderen Seite durchbrechen</li><li>Verhaltensmuster wie Selbstvorw&uuml;rfe und Selbstverurteilungen auf der einen Seite oder eskalierende Risikobereitschaft und Isolation auf der anderen Seite aufl&ouml;sen</li><li>Stressresistenz und Entscheidungsf&auml;higkeit st&auml;rken</li><li>Weg von reflexartigem Reagieren hin zu bewusster, souver&auml;ner und strategischer Kommunikation</li></ul><p><strong>Praxis</strong><br
/> In unserer Coachingpraxis arbeiten wir mit K&ouml;rper&uuml;bungen, Reflexion und Training mit einem Prozess, der der Forderung nach schnellem Handeln und nachhaltiger Stressreduzierung gerecht wird.</p><p><strong>K&ouml;rper&uuml;bungen<br
/> </strong>Unser K&ouml;rper ist eine unserer wichtigsten Ressourcen f&uuml;r mentale Arbeit: K&ouml;rperreaktionen zeigen sowohl akuten als auch chronischen Stress an – Emotionen pr&auml;gen den K&ouml;rper.</p><p>Umgekehrt gilt: Mit gezielten k&ouml;rperlichen &Uuml;bungen wirken wir auf Gehirnfunktionen und Emotionen und reduzieren akuten und chronischen Stress. Raus aus dem Kopf, zur&uuml;ck in den K&ouml;rper. Stressreduzierung dient der Erweiterung des Blickwinkels.</p><p><strong>Reflexion</strong><br
/> Je h&ouml;her der Stress steigt, desto ausschnittartiger werden die Wahrnehmungen der Situation. Dies f&uuml;hrt in der Regel zu Verengung des Blickwinkels, zu „Reparaturen“ von punktuellen Missst&auml;nden und zu Fehlern in der Kommunikation.</p><p>Zum Reflektieren geh&ouml;ren das &Uuml;berpr&uuml;fen von Grundannahmen, Glaubenss&auml;tzen und von pers&ouml;nlichen Strategien. In der Folge kommt die Kommunikation auf den Pr&uuml;fstand und wird verbessert.</p><p>Es geht um Verst&auml;ndnis f&uuml;r die eigene Wirkung auf andere, um die eigene Positionierung und um das Verbessern der Kommunikation mit Partnern, Mitarbeitern, Stakeholdern, kurz: mit der internen und externen &Ouml;ffentlichkeit.</p><p><strong>Training</strong><br
/> Unternehmer und F&uuml;hrungskr&auml;fte bekommen ein Instrumentarium zur Verf&uuml;gung gestellt, mit dem sie im Sinne von Selbstcoaching ihren Stress in aktuellen Situationen reduzieren k&ouml;nnen.</p><p>Zum Training geh&ouml;rt auch das Briefing f&uuml;r schwierige Situationen und das Durchspielen relevanter Beziehungen und Situationen. Die Ziele sind: St&auml;rken der Kommunikation und neue Optionen f&uuml;r Kommunikationsverhalten zu &uuml;ben.</p><p>Das pers&ouml;nliche Erleben von Krisen und die Kommunikation mit der Umwelt stehen in direkter Wechselbeziehung. Zur Krisenbew&auml;ltigung geh&ouml;ren sowohl der sichere Umgang mit Stress und Stressoren, als auch erfolgreiche Kommunikation.<br
/> <strong>Veranstaltungen zum Thema<br
/> </strong>Vortrag:</p><p>Die F&uuml;hrungskraft in der Krise: L&ouml;sungen und Ressourcen<br
/> 24. November, 18:30 – 21:00</p><p>Junges Hotel, Raum Marseille<br
/> Kurt Schuhmacher Allee 14<br
/> 20097 Hamburg</p><p>Kontakt: +49 40 67 50 39 97</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.holger-schmidt-integration.com/alle-artikel-lesen/losungen-fur-die-fuhrungskraft-in-der-krise/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Agiles Coaching in Krisen</title><link>http://www.holger-schmidt-integration.com/alle-artikel-lesen/agiles-coaching-in-krisen</link> <comments>http://www.holger-schmidt-integration.com/alle-artikel-lesen/agiles-coaching-in-krisen#comments</comments> <pubDate>Fri, 04 Nov 2011 13:02:17 +0000</pubDate> <dc:creator>Holger Schmidt</dc:creator> <category><![CDATA[ALLE ARTIKEL LESEN]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.holger-schmidt-integration.com/?p=1660</guid> <description><![CDATA[Die Begleitung von F&#252;hrungskr&#228;ften in Krisen geh&#246;rt zunehmend zur t&#228;glichen Coachingpraxis. Es sind hoch emotionale Situationen, in denen die Entscheider ihre fundamentalen Werte gef&#228;hrdet oder in Frage gestellt sehen, und zentrale Bed&#252;rfnisse nicht mehr befriedigt werden. Sie haben nur wenig Zeit, um Entscheidungen zu treffen und sie k&#246;nnen die Folgen ihrer Entscheidungen und Handlungen kaum vorhersehen.  Oft wurden [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p
lang="de-DE">Die Begleitung von F&uuml;hrungskr&auml;ften in Krisen geh&ouml;rt zunehmend zur t&auml;glichen Coachingpraxis. Es sind hoch emotionale Situationen, in denen die Entscheider ihre fundamentalen Werte gef&auml;hrdet oder in Frage gestellt sehen, und zentrale Bed&uuml;rfnisse nicht mehr befriedigt werden. Sie haben nur wenig Zeit, um Entscheidungen zu treffen und sie k&ouml;nnen die Folgen ihrer Entscheidungen und Handlungen kaum vorhersehen.</p><p
lang="de-DE"> Oft wurden im Vorfeld Signale, Prognosen oder nur Ahnungen in den Wind geschlagen oder verdr&auml;ngt, anschlie&szlig;end wurden sie immer deutlicher und schlie&szlig;lich nicht mehr zu &uuml;bersehen. Das „Mehr des Selben“ funktioniert nicht mehr. Aus unterschwelligen Ahnungen und dem &#8220;sich wehren&#8221; ist Gewissheit geworden.</p><p
lang="de-DE">Die vertrauten Strategien, mit denen Werte bisher realisiert wurden, Bed&uuml;rfnisse befriedigt oder der Auftrag erf&uuml;llt wurde, funktionieren nicht mehr. &Uuml;berarbeitung und Burn Out mit den bekannten Erscheinungen wie Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen sind die Folge.</p><p
lang="de-DE"> Die Forderung an F&uuml;hrungskr&auml;fte lautet: schnell entscheiden, schnell handeln und dabei besonnen bleiben &#8211; ein Spagat, der schwierig zu leisten ist. Die zentralen Aufgaben in dieser Situation sind:</p><ul><li>In der Krise zu &uuml;berleben</li><li>Handlungsoptionen zu entwickeln</li><li>Vom Ad hoc-Handeln zu Strategien zu kommen</li></ul><p
lang="de-DE"> F&uuml;r Coachings hat dies Konsequenzen:</p><ul><li>Die Situationen in Krisen sind zu komplex und zu individuell, als dass sich f&uuml;r Coachings im Voraus abgeschlossene Phasen oder gar einzelne Arbeitsschritte planen lassen</li><li>Krisen fordern Coachings, die der Dynamik der Situation gerecht werden und eine hohe Effizienz bieten.</li></ul><p>Agilit&auml;t im Coaching hei&szlig;t radikale Hinwendung zu der Dynamik, die in der Krise angelegt ist und l&auml;sst sich folgenderma&szlig;en beschreiben:</p><ul><li>Die Interaktion von Klient und Coach bringt mehr als Instrumente und vordefinierte Prozesse.</li><li>Die Instrumente entstehen im Prozess aus der Situation heraus</li><li>Dabei treten Werkzeuge wie Testverfahren oder die Tools der diversen Ans&auml;tze und Schulen in den Hintergrund</li><li>Agilit&auml;t ist dabei nicht zu verwechseln mit konzeptlosem Laufen lassen. Die klassischen Instrumente und Systemische Methodik geh&ouml;ren zum Handwerkszeug</li><li>Agiles Vorgehen vertraut auf die lebendige und nat&uuml;rliche Dynamik pers&ouml;nlicher Entwicklungsprozesse weit mehr, als auf eine Methode, die auf Tools setzt</li><li>Die Ergebnisse sind schnelles Entwickeln von pers&ouml;nlichen Ressourcen und L&ouml;sungen.</li></ul><p
lang="de-DE"> Im Agilen Coaching gibt es statt geplanter Schritte – abstrakt gesagt – angewandte Kybernetik mit kurzen Feed Back Schleifen und hoher Dynamik durch die Interaktion von F&uuml;hrungskraft und Coach.</p><p
lang="de-DE"> Kontakt: +49 40 67503997</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.holger-schmidt-integration.com/alle-artikel-lesen/agiles-coaching-in-krisen/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Die systemische Wespe</title><link>http://www.holger-schmidt-integration.com/alle-artikel-lesen/die-systemische-wespe</link> <comments>http://www.holger-schmidt-integration.com/alle-artikel-lesen/die-systemische-wespe#comments</comments> <pubDate>Mon, 17 Oct 2011 09:37:13 +0000</pubDate> <dc:creator>Holger Schmidt</dc:creator> <category><![CDATA[ALLE ARTIKEL LESEN]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.holger-schmidt-integration.com/?p=1629</guid> <description><![CDATA[Die Wespe fliegt aufgeregt an der Fensterscheibe hin und her und schl&#228;gt &#8211; kl&#246;k kl&#246;k kl&#246;k -  immer wieder dagegen. In ihrem aufrichtigen Bem&#252;hen, an ihrer Situation etwas zu &#228;ndern, erreicht sie &#8230; nichts. Dabei sagt ihr doch der gesunde Wespenverstand, dass sie sich nur anstrengen muss, um ihren Weg ins Freie und der Sonne [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die Wespe fliegt aufgeregt an der Fensterscheibe hin und her und schl&auml;gt &#8211; kl&ouml;k kl&ouml;k kl&ouml;k -  immer wieder dagegen. In ihrem aufrichtigen Bem&uuml;hen, an ihrer Situation etwas zu &auml;ndern, erreicht sie &#8230; nichts.</p><p>Dabei sagt ihr doch der gesunde Wespenverstand, dass sie sich nur anstrengen muss, um ihren Weg ins Freie und der Sonne entgegen zu fliegen. Was sie nicht wei&szlig; ist die Tatsache, dass sie, um ihren Weg ins Freie zu finden, einen Umweg fliegen m&uuml;sste. Mit Abstand lie&szlig;e  sich n&auml;mlich erkennen, dass der obere Teil des Fensters auf Kipp steht.</p><p>Schauen wir uns diese Tatsache kurz genauer an:</p><p>Einstein hat einmal festgestellt, dass wir ein Problem nicht auf der Ebene l&ouml;sen k&ouml;nnen, auf der es entstanden ist. Mit diesem Thema haben sich mit anderen Fragestellungen Bertrand Russel, Gregory Bateson, und Paul Watzlawick befasst. Im Ergebnis hei&szlig;t das: Schwierigkeiten l&ouml;sen wir mit Bordmitteln auf der Ebene, auf der sie entstanden sind, zum L&ouml;sen echter Probleme m&uuml;ssen wir uns auf eine Ebene dar&uuml;ber begeben.</p><p>Abstrakte Beispiele f&uuml;r Ebenen lauten: „Verhalten – Haltung“ oder „Verhalten – Glaubenss&auml;tze“. Wenn jemand mit seinem Verhalten nicht weiter kommt, ist mit verst&auml;rkten Anstrengungen keine nachhaltige Besserung zu erreichen. Wespen versuchen so etwas manchmal trotzdem. Was dann greift, ist das Prinzip „Mehr des Selben“: So lange gegen die Scheibe fliegen, bis der Kopf schmerzt.</p><p>Ver&auml;nderungen, die auf derselben Ebene stattfinden, wie die zu l&ouml;sende Aufgabe oder Herausforderung werden Ver&auml;nderungen 1. Ordnung genannt, Ver&auml;nderungen, die einen Ebenenwechsel voraussetzen, werden Ver&auml;nderungen 2. Ordnung genannt. Dieses Prinzip ist ein Kennzeichen f&uuml;r systemische Beratung, Coaching und Change Management.</p><p>Wenn bei jungen Unternehmen mit Differenzierung die zweite Entwicklungsphase angesagt ist, sollten die Gr&uuml;nder Aufgaben und Kompetenzen abgeben. Je l&auml;nger sie an alten Gewohnheiten festhalten und ihre Anstrengungen dabei erh&ouml;hen, desto mehr geraten sie in Widerspruch zu der Entwicklungsdynamik. Die L&ouml;sung auf dem Weg zur Weiterentwicklung liegt oft auf der Ebene von Werten oder Glaubenss&auml;tzen.</p><p>Beispiele f&uuml;r das Prinzip „Mehr des Selben“ und dessen Folgen gibt es nat&uuml;rlich auch im gr&ouml;&szlig;eren Rahmen:</p><p>Seit den 80ern wurden in der Pflege zunehmend Dokumentation und Qualit&auml;tssicherung eingef&uuml;hrt. Heute ist das Pflegepersonal in einem Umfang mit dem Einhalten von Qualit&auml;tsstandards besch&auml;ftigt, dass Patienten und Bewohner oft nur noch am Rande betreut werden k&ouml;nnen.</p><p>Die L&ouml;sung von echten Problemen liegt nicht oft auf der Hand. Einseitig definierte Auftr&auml;ge und Interessen, Rollenzuweisungen und Aktionismus verhindern die freie Sicht auf die L&ouml;sung.</p><p>Die Akteure und Beteiligten sind aufgefordert, einen Schritt zur&uuml;ck zu treten, die bisherigen L&ouml;sungsversuche in Frage zu stellen und sich auf die &uuml;bergeordneten Auftr&auml;ge zu besinnen: Welche Werte sollen gelebt werden, was ist der Auftrag – unternehmerisch, gesellschaftlich, &#8230;</p><p>Gelegentlich wird &uuml;brigens der Widerstand gr&ouml;&szlig;er, je n&auml;her die L&ouml;sung r&uuml;ckt. Wenn ich das Fenster &ouml;ffne, um die Wespe hinaus zu wedeln &#8230; Was tut sie? Sie fl&uuml;chtet vor dem Wedel. Wege zu echten L&ouml;sungen sind manchmal nicht so leicht zu akzeptieren.</p><p>Zum Happy End – ich habe das Fenster weit ge&ouml;ffnet –  fliegt die Wespe nach einer letzten kurzen Runde in die Freiheit.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.holger-schmidt-integration.com/alle-artikel-lesen/die-systemische-wespe/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Glaubenss&#228;tze im IC</title><link>http://www.holger-schmidt-integration.com/alle-artikel-lesen/glaubenssatze-im-ic</link> <comments>http://www.holger-schmidt-integration.com/alle-artikel-lesen/glaubenssatze-im-ic#comments</comments> <pubDate>Mon, 03 Oct 2011 17:11:11 +0000</pubDate> <dc:creator>Holger Schmidt</dc:creator> <category><![CDATA[ALLE ARTIKEL LESEN]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.holger-schmidt-integration.com/?p=1621</guid> <description><![CDATA[Der Zug h&#228;lt im Hamburger Hauptbahnhof und wird Richtung D&#252;sseldorf weiter fahren. Die T&#252;r zum Gro&#223;raumabteil ist ge&#246;ffnet. Die Zugt&#252;r geht auf, eine Dame betritt den Waggon. Sie steuert nach rechts in meine Richtung. Vor der ge&#246;ffneten T&#252;r bleibt sie stehen und greift zum T&#252;rgriff, um die T&#252;r zu &#246;ffnen. Die T&#252;r bewegt sich nicht. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der Zug h&auml;lt im Hamburger Hauptbahnhof und wird Richtung D&uuml;sseldorf weiter fahren. Die T&uuml;r zum Gro&szlig;raumabteil ist ge&ouml;ffnet.</p><p>Die Zugt&uuml;r geht auf, eine Dame betritt den Waggon. Sie steuert nach rechts in meine Richtung. Vor der ge&ouml;ffneten T&uuml;r bleibt sie stehen und greift zum T&uuml;rgriff, um die T&uuml;r zu &ouml;ffnen. Die T&uuml;r bewegt sich nicht.</p><p>Eine n&auml;chste Dame taucht auf und gemeinsam stellen sie fest, dass die T&uuml;r Schwierigkeiten macht. Der Versuch der zweiten Dame, die nun auch Hand anlegt, best&auml;tigt dies: Die T&uuml;r bewegt sich nicht. Ein junger Mann taucht auf und versucht auch sein Gl&uuml;ck. Es entsteht eine kleine Traube von Passagieren vor der immer noch offenen T&uuml;r und diskutiert.</p><p>Einige ungeduldige Blicke in meine Richtung.</p><p>Schlie&szlig;lich hat die Gruppe alles getan, was in ihren Kr&auml;ften steht. Die Dame, die als erste den  Versuch gestartet hatte, die ge&ouml;ffnete T&uuml;r zu &ouml;ffnen, fragt mich, ob ich nicht mal helfen k&ouml;nne.</p><p>Ich stehe also auf und gehe auf die Gruppe zu. An der T&uuml;r angekommen – es k&ouml;nnte ia sein, dass es ein ganz anderes Problem gibt – frage ich von der einen Seite eines imaginierten Hindernisses zur anderen, was denn das Problem sei.</p><p>Zwei Damen zeigen auf eine leuchtende Anzeige und sagen, dass die T&uuml;ranzeige zwar leuchte, dass aber die T&uuml;r nicht offen sei und auch nicht zu &ouml;ffnen ginge.</p><p>Ich sage „die T&uuml;r ist auf“. Kurzes Schweigen, alle betreten das Abteil und der Zug f&auml;hrt an.</p><p>1. Die Deutsche Bahn muss einen sehr guten Ruf haben, wenn die Fahrg&auml;ste die T&uuml;rscheiben in einem so sauberen Zustand erwarten, dass man wie durch Luft durch sie hindurch sehen und sprechen kann.</p><p>2.  Die Daten, die die Gruppe erhob, waren richtig. Ein nicht zu bet&auml;tigender T&uuml;rgriff, eine leuchtende Anzeige und ein Fahrgast, der interessiert bis am&uuml;siert die Szenerie beobachtet. Nur: Was helfen die pr&auml;zisesten Daten, wenn der Zusammenhang nicht beachtet wird und die R&uuml;ckschl&uuml;sse falsch sind?</p><p>3. Wie schnell doch Befunde zu Hypothesen und dann zu Glaubenss&auml;tzen konstruiert werden.</p><p>4. Es scheint nicht gesichert, dass, wenn mehrere Menschen ihre Beobachtungen austauschen, automatisch auch zielf&uuml;hrendes Wissen entsteht. Sehr wahrscheinlich aber entsteht Gruppendynamik.</p><p>5. „Mehr-des-Selben“ (hier das immer-enger-werden des Interpretationsspielraums) infiziert in k&uuml;rzester Zeit ausgehend von den Wahrnehmungen einer Person ganze Gruppen.</p><p>6. Menschen, Organisationen und Gesellschaften sind aus sich heraus nur schwer in der Lage, einmal entstandene Glaubenss&auml;tze zu hinterfragen, einerlei, ob es sich um das „wir machen das hier schon immer so“ handelt oder um die Hoffnung mit Management alles im Griff zu haben (oder in diesen zu kriegen).</p><p>„Aber was sollen wir denn tun?!“</p><p>1. Entschleunigen und Innehalten.<br
/> In diesem Fall: weniger R&uuml;tteln am T&uuml;rgriff und langsamer debattieren, sich selbst und die eigene Kommunikation betrachten.</p><p>2. L&ouml;sungen hinterfragen.<br
/> Manchmal sind n&auml;mlich die angestrengten Versuche, eine Schwierigkeit zu beheben, der Turbolader bei der Problementstehung.</p><p>3. Grundannahmen ermitteln und hinterfragen.<br
/> In diesem Fall: ist die T&uuml;r wirklich zu? Die Annahme sitzt hier genauso fest, wie weiland die Feststellung, dass die Erde eine Scheibe ist.</p><p>4. Perspektivwechsel wirkt manchmal Wunder.<br
/> „Wenn Sie sich vorstellen, durch diese T&uuml;r gegangen zu sein – wie werden Sie dies r&uuml;ckblickend vollzogen haben?“ Diese Frage &ouml;ffnet auch ge&ouml;ffnete T&uuml;ren.</p><p>Kontakt: +49 40 67503997</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.holger-schmidt-integration.com/alle-artikel-lesen/glaubenssatze-im-ic/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Change Management und Pioniere</title><link>http://www.holger-schmidt-integration.com/alle-artikel-lesen/change-management-und-pioniere</link> <comments>http://www.holger-schmidt-integration.com/alle-artikel-lesen/change-management-und-pioniere#comments</comments> <pubDate>Fri, 30 Sep 2011 10:21:45 +0000</pubDate> <dc:creator>Holger Schmidt</dc:creator> <category><![CDATA[ALLE ARTIKEL LESEN]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.holger-schmidt-integration.com/?p=1607</guid> <description><![CDATA[Der Kundenstamm w&#228;chst, das Team vergr&#246;&#223;ert sich, Aufgaben werden komplexer und reichhaltiger, &#8230;. Alles ver&#228;ndert sich und die Ampeln stehen eigentlich auf Gr&#252;n. Diese Entwicklung stellt an Unternehmerinnen und Unternehmer eine spezielle Anforderung. Change Managment bedeutet hier zun&#228;chst: Sie m&#252;ssen abgeben, denn allein k&#246;nnen sie dieses Wachstum und die damit verbundenen Ver&#228;nderungen nicht mehr steuern. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p
lang="de-DE">Der Kundenstamm w&auml;chst, das Team vergr&ouml;&szlig;ert sich, Aufgaben werden komplexer und reichhaltiger, &#8230;. Alles ver&auml;ndert sich und die Ampeln stehen eigentlich auf Gr&uuml;n. Diese Entwicklung stellt an Unternehmerinnen und Unternehmer eine spezielle Anforderung. Change Managment bedeutet hier zun&auml;chst: Sie m&uuml;ssen abgeben, denn allein k&ouml;nnen sie dieses Wachstum und die damit verbundenen Ver&auml;nderungen nicht mehr steuern.</p><p
lang="de-DE">Unternehmerinnen und Unternehmer halten in dieser Entwicklungsphase oft an ihrer patriarchalischen Rolle fest („das Unternehmen bin ich“), auch wenn sie allein der gesteigerten Komplexit&auml;t nicht mehr gerecht werden. Auf diese Weise kommen die Ver&auml;nderungen zur Differenzierung im Unternehmen ins Stocken, werden halbherzig angegangen oder auf Nebenschaupl&auml;tze verlegt.</p><p
lang="de-DE">Die Gefahren, die aus dieser Haltung entstehen, sind zum einen zehrende (Stellvertreter-) Konflikte, zum anderen wird viel unternehmerisches Know How nicht genutzt.</p><p
lang="de-DE"> Ein paar Regeln f&uuml;r Unternehmensgr&uuml;nderinnen und -Gr&uuml;nder vereinfachen den Schritt in dieser Entwicklungsstufe:</p><ul><li> Erinnern Sie sich daran, dass Ihre Werte die Identit&auml;t Ihres Unternehmens auch in Zukunft pr&auml;gen werden – unabh&auml;ngig von Struktur und Organisation</li><li>Zuh&ouml;ren: Vielleicht sind es ja genau die Bedenkentr&auml;ger, die bei dem Schritt „vom Pionier zur differenzierten Unternehmensf&uuml;hrung“ geh&ouml;rt werden sollten</li><li>Achten Sie auf aktuelles Konfliktpotenzial oder bestehende Konflikte (diese haben ihre Ursache oft in nicht durchgef&uuml;hrten Ver&auml;nderungen</li><li>)Machen Sie in Ihrem Umfeld Leute aus, die in der Lage sind, einen Teil Ihrer Aufgaben und Verantwortung zu &uuml;bernehmen.</li></ul><p
lang="de-DE">Denn um den Schritt vom patriarchalischen F&uuml;hrungsstil zur Differenzierung in F&uuml;hrung und Management kommen erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer fr&uuml;her oder sp&auml;ter nicht herum.</p><p
lang="de-DE">Kontakt: +49 40 67503997</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.holger-schmidt-integration.com/alle-artikel-lesen/change-management-und-pioniere/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Changemanagement und das Limbische System</title><link>http://www.holger-schmidt-integration.com/alle-artikel-lesen/changemanagement-und-das-limbische-system</link> <comments>http://www.holger-schmidt-integration.com/alle-artikel-lesen/changemanagement-und-das-limbische-system#comments</comments> <pubDate>Tue, 27 Sep 2011 19:30:38 +0000</pubDate> <dc:creator>Holger Schmidt</dc:creator> <category><![CDATA[ALLE ARTIKEL LESEN]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.holger-schmidt-integration.com/?p=1559</guid> <description><![CDATA[Das limbische System also ist verantwortlich, wenn die Mitarbeiter beim Changemanagement nicht mitmachen. So steht es jedenfalls in ManagerSeminare, September 2011. Zur Erkl&#228;rung: Als limbisches System wird eine Reihe von Gehirnstrukturen sowohl des Gro&#223;hirns, als auch des Stammhirns bezeichnet, die wie ein Saum (Limbus) um das Mittelhirn herum gruppiert sind. In ihrer Gesamtheit stellen sie die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p
lang="de-DE">Das limbische System also ist verantwortlich, wenn die Mitarbeiter beim Changemanagement nicht mitmachen. So steht es jedenfalls in ManagerSeminare, September 2011.</p><p
lang="de-DE">Zur Erkl&auml;rung: Als limbisches System wird eine Reihe von Gehirnstrukturen sowohl des Gro&szlig;hirns, als auch des Stammhirns bezeichnet, die wie ein Saum (Limbus) um das Mittelhirn herum gruppiert sind. In ihrer Gesamtheit stellen sie die anatomische Entsprechung unseres emotionalen Erlebens dar.</p><p>Im Klartext hei&szlig;t das: Wenn Mitarbeiter bei Ver&auml;nderungen nicht mitmachen, liegt das daran, dass die F&uuml;hrung sie emotional nicht abgeholt hat. Wirklich neu ist das nicht? Abgesehen davon, dass niemandem geholfen ist wenn er feststellt, dass es das limbische System der Mitarbeiterschar ist, das via Emotion den Wandel verhindert.</p><p
lang="de-DE">Ver&auml;nderungen sind immer eine zus&auml;tzliche Belastung, deren Sinn erkannt werden muss. Wenn die F&uuml;hrung diesen Sinn vermitteln kann, und zwar zum Einen f&uuml;r die Mitarbeiter, zum Anderen f&uuml;r das Unternehmen und die Kunden, ist das f&uuml;r das Beteiligen der Mitarbeiter am Ver&auml;nderungsprozess mindestens die halbe Miete.</p><p>Zugegeben: Sinn zu vermitteln ist eine hohe Herausforderung, die mit nachlassender Identifikation mit dem Unternehmen seitens der Mitarbeiter schwieriger wird. Anders gesagt: Je h&ouml;her die Identifikation mit dem Unternehmen ist, desto h&ouml;her ist die Bereitschaft den Sinn von Ver&auml;nderungen zu erkennen und damit die Bereitschaft, mit zu machen.</p><p>Der Appell an Emotionalit&auml;t greift hier zu kurz. Der Bezug zu deren anatomischen Korrelat dito.</p><p
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/> </span></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.holger-schmidt-integration.com/alle-artikel-lesen/changemanagement-und-das-limbische-system/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
