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	<title>Holger Schmidt Integration</title>
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		<title>Entschleunigung / taz Nord</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 09:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Work Life Balance]]></category>

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		<description><![CDATA[Je h&#246;her der Stress, desto wichtiger – gleichzeitig schwieriger – ist Entschleunigung. Das gilt kollektiv f&#252;r Teams und Unternehmen genau so, wie f&#252;r jeden einzelnen von uns. Lesen Sie dazu den Artikel, der in der taz stand: TAZ Entschleunigung
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Je h&ouml;her der Stress, desto wichtiger – gleichzeitig schwieriger – ist Entschleunigung. Das gilt kollektiv f&uuml;r Teams und Unternehmen genau so, wie f&uuml;r jeden einzelnen von uns. Lesen Sie dazu den Artikel, der in der taz stand: <a  href="http://www.holger-schmidt-integration.com/wp-content/uploads/2010/08/TAZ-Entschleunigung.pdf">TAZ Entschleunigung</a></p>
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		<title>Entschleunigungsworkshop 19./20.06.2010</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 14:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem t&#228;glichen Tempo bleibt F&#252;hrungs-kr&#228;ften kaum Zeit f&#252;r Reflexion.
Dabei ist es gerade das hohe Tempo gesellschaftlicher und globaler Ver&#228;nderungen, das Besinnung erforderlich macht, um pers&#246;nliche Ver&#228;nderungen und unternehmerischen und gesellschaftlichen Wandel zu integrieren.
In dem Workshop erfahren Sie, wie Sie  Entschleunigungsinseln schaffen, wie Sie in sich selbst einen Ruhepol und damit eine bessere Grundlage f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem t&auml;glichen Tempo bleibt F&uuml;hrungs-kr&auml;ften kaum Zeit f&uuml;r Reflexion.</p>
<p>Dabei ist es gerade das hohe Tempo gesellschaftlicher und globaler Ver&auml;nderungen, das Besinnung erforderlich macht, um pers&ouml;nliche Ver&auml;nderungen und unternehmerischen und gesellschaftlichen Wandel zu integrieren.</p>
<p>In dem Workshop erfahren Sie, wie Sie  Entschleunigungsinseln schaffen, wie Sie in sich selbst einen Ruhepol und damit eine bessere Grundlage f&uuml;r Ihre Entscheidungen finden.</p>
<p style="text-align: right;">Zum Download: <a  href="http://www.holger-schmidt-integration.com/wp-content/uploads/2010/05/WORKSHOP-ENTSCHLEUNIGUNG4.pdf">WORKSHOP ENTSCHLEUNIGUNG</a></p>
<p><strong>Inhalt</strong></p>
<p><strong>Systemische Betrachtungen: </strong></p>
<ul>
<li>Tempo und Beschleunigung</li>
<li>Das Prinzip Mehr desselben</li>
<li>Das Prinzip Weniger desselben</li>
<li>Effektivit&auml;t und Effizienz</li>
<li>Die Paradoxie von Entschleunigung und Beschleunigung</li>
</ul>
<p><strong>Psychologie der Entschleunigung</strong></p>
<ul>
<li>Beschleunigung und Emotion</li>
<li>Umgang mit Stress</li>
<li>Teufelskreise erkennen</li>
<li>Beschleunigung in Konflikten</li>
</ul>
<p><strong>Praxis</strong></p>
<ul>
<li>Standortbestimmung</li>
<li>Meditation f&uuml;r den Alltag</li>
<li>Meditation zwischen den Terminen</li>
</ul>
<p><br class="spacer_" /></p>
<ul>
<li>K&ouml;rper&uuml;bungen zur Stressreduzierung</li>
<li>Besinnung auf das Wesentliche </li>
<li>Umgang mit Emotionen</li>
<li>Mentale &Uuml;bungen zur Selbststeuerung</li>
<li>Das Umfeld</li>
</ul>
<p><strong><br />
 Methodik</strong></p>
<p>Einzel&uuml;bungen, K&ouml;rperorientierte Methoden<br />
 Aufstellungen, Rollenspiele, Theater<br />
 Theoretischer Input, Praktische F&auml;lle</p>
<p><strong>Daten</strong><br />
 Datum: 19./20.06.2010 <br />
 Kosten: 680,00 € pro Person, zzgl. UmSt</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Glaubenss&#228;tze im IC</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 15:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Work Life Balance]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Zug h&#228;lt im Hamburger Hauptbahnhof und wird Richtung D&#252;sseldorf weiter fahren. Die T&#252;r zum Gro&#223;raumabteil ist ge&#246;ffnet.
Die Zugt&#252;r geht auf, eine Dame betritt den Waggon. Sie steuert nach rechts in meine Richtung. Vor der ge&#246;ffneten T&#252;r bleibt sie stehen und greift zum T&#252;rgriff, um die T&#252;r zu &#246;ffnen. Die T&#252;r bewegt sich nicht.
Eine n&#228;chste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zug h&auml;lt im Hamburger Hauptbahnhof und wird Richtung D&uuml;sseldorf weiter fahren. Die T&uuml;r zum Gro&szlig;raumabteil ist ge&ouml;ffnet.</p>
<p>Die Zugt&uuml;r geht auf, eine Dame betritt den Waggon. Sie steuert nach rechts in meine Richtung. Vor der ge&ouml;ffneten T&uuml;r bleibt sie stehen und greift zum T&uuml;rgriff, um die T&uuml;r zu &ouml;ffnen. Die T&uuml;r bewegt sich nicht.</p>
<p>Eine n&auml;chste Dame taucht auf und gemeinsam stellen sie fest, dass die T&uuml;r Schwierigkeiten macht. Der Versuch der zweiten Dame, die nun auch Hand anlegt, best&auml;tigt dies: Die T&uuml;r bewegt sich nicht. Ein junger Mann taucht auf und versucht auch sein Gl&uuml;ck. Es entsteht eine kleine Traube von Passagieren vor der immer noch offenen T&uuml;r und diskutiert.</p>
<p>Einige ungeduldige Blicke in meine Richtung.</p>
<p>Schlie&szlig;lich hat die Gruppe alles getan, was in ihren Kr&auml;ften steht. Die Dame, die als erste den  Versuch gestartet hatte, die ge&ouml;ffnete T&uuml;r zu &ouml;ffnen, fragt mich, ob ich nicht mal helfen k&ouml;nne.</p>
<p>Ich stehe also auf und gehe auf die Gruppe zu. An der T&uuml;r angekommen – es k&ouml;nnte ia sein, dass es ein ganz anderes Problem gibt – frage ich von der einen Seite eines imaginierten Hindernisses zur anderen, was denn das Problem sei.</p>
<p>Zwei Damen zeigen auf eine leuchtende Anzeige und sagen, dass die T&uuml;ranzeige zwar leuchte, dass aber die T&uuml;r nicht offen sei und auch nicht zu &ouml;ffnen ginge.</p>
<p>Ich sage „die T&uuml;r ist auf“. Kurzes Schweigen, alle betreten das Abteil und der Zug f&auml;hrt an.</p>
<p>1. Die Deutsche Bahn muss einen sehr guten Ruf haben, wenn die Fahrg&auml;ste die T&uuml;rscheiben in einem so sauberen Zustand erwarten, dass man wie durch Luft durch sie hindurch sehen und sprechen kann.</p>
<p>2.  Die Daten, die die Gruppe erhob, waren richtig. Ein nicht zu bet&auml;tigender T&uuml;rgriff, eine leuchtende Anzeige und ein Fahrgast, der interessiert bis am&uuml;siert die Szenerie beobachtet. Nur: Was helfen die pr&auml;zisesten Daten, wenn der Zusammenhang nicht beachtet wird und die R&uuml;ckschl&uuml;sse falsch sind?</p>
<p>3. Wie schnell doch Befunde zu Hypothesen und dann zu Glaubenss&auml;tzen konstruiert werden.</p>
<p>4. Es scheint nicht gesichert, dass, wenn mehrere Menschen ihre Beobachtungen austauschen, automatisch auch zielf&uuml;hrendes Wissen entsteht. Sehr wahrscheinlich aber entsteht Gruppendynamik.</p>
<p>5. „Mehr-des-Selben“ (hier das immer-enger-werden des Interpretationsspielraums) infiziert in k&uuml;rzester Zeit ausgehend von den Wahrnehmungen einer Person ganze Gruppen.</p>
<p>6. Menschen, Organisationen und Gesellschaften sind aus sich heraus nur schwer in der Lage, einmal entstandene Glaubenss&auml;tze zu hinterfragen, einerlei, ob es sich um das „wir machen das hier schon immer so“ handelt oder um die Hoffnung mit Management alles im Griff zu haben (oder in diesen zu kriegen).</p>
<p>„Aber was sollen wir denn tun?!“</p>
<p>1. Entschleunigen und Innehalten. <br />
 In diesem Fall: weniger R&uuml;tteln am T&uuml;rgriff und langsamer debattieren, sich selbst und die eigene Kommunikation betrachten.</p>
<p>2. L&ouml;sungen hinterfragen.<br />
 Manchmal sind n&auml;mlich die angestrengten Versuche, eine Schwierigkeit zu beheben, der Turbolader bei der Problementstehung.</p>
<p>3. Grundannahmen ermitteln und hinterfragen.<br />
 In diesem Fall: ist die T&uuml;r wirklich zu? Die Annahme sitzt hier genauso fest, wie weiland die Feststellung, dass die Erde eine Scheibe ist.</p>
<p>4. Perspektivwechsel wirkt manchmal Wunder. <br />
 „Wenn Sie sich vorstellen, durch diese T&uuml;r gegangen zu sein – wie werden Sie dies r&uuml;ckblickend vollzogen haben?“ Diese Frage &ouml;ffnet auch ge&ouml;ffnete T&uuml;ren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Entschleunigung &#8211; Qualit&#228;t in der Zeit</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 13:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Work Life Balance]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahrscheinlich k&ouml;nnen wir davon ausgehen, dass sich analog zu den bekannten Qualit&auml;ts- und Konfliktkosten die Kosten durch Beschleunigung mit zunehmender Zeit exponentiell steigern. Es bedarf dann einer Kultur der Entschleunigung, also einer neuen Reflexion &uuml;ber und der Integration von Bed&uuml;rfnissen und Werten, die gleichzeitig allen Betroffenen  Entschleunigungsinseln und einen bewussten Umgang mit Tempo erm&ouml;glicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines der aktuellsten Themen unserer Zeit ist Geschwindigkeit mit ihren Nebenwirkungen Stress und Burn Out. Mehr Arbeitsergebnisse werden von immer weniger Protagonisten in immer weniger Zeit erbracht.</p>
<p>Das macht Tempo und Stress bei den Einen. Bei den Anderen macht gerade die Tatsache, dass sie keinen Zugang zu bezahlter Arbeit haben, ein hohes inneres Tempo – im Extremfall bis zu &auml;u&szlig;erer Passivit&auml;t.</p>
<p>Es ist ganz normal: Tempo macht Angst, Angst macht Tempo. Hohes Tempo bei hoher Komplexit&auml;t macht noch mehr Angst, macht noch mehr Tempo &#8230;. Hektik ist nichts weiter, als ein Derivat von Angst.</p>
<p>Wieviel Entscheidungen werden mit zu hohem inneren Tempo gef&auml;llt? Und wie viel Milliarden Euro werden j&auml;hrlich so versenkt? Wahrscheinlich k&ouml;nnen wir davon ausgehen, dass sich analog zu den bekannten Qualit&auml;ts- und Konfliktkosten die Kosten durch Beschleunigung mit zunehmender Zeit exponentiell steigern.</p>
<p>Es gibt Zeit f&uuml;r Effizienz, und es gibt Zeit f&uuml;r Effektivit&auml;t . Entschleunigung sorgt f&uuml;r einen sich selbst verst&auml;rkenden Kreislauf aus Besonnenheit und Effektivit&auml;t.</p>
<p>Entschleunigung ist in der Beratungspraxis per se eine der wichtigsten Aufgaben, und dabei insbesondere im Coaching. Nur entschleunigt k&ouml;nnen Sie die Perspektive wechseln, eine neue Haltung einnehmen, die Richtung &auml;ndern und besonnene Entscheidungen f&auml;llen.</p>
<p>„Ich muss mich beeilen, um zur Ruhe zu kommen“ lautet der paradoxe Glaubenssatz, dessen Hoffnung sich in der Regel nicht erf&uuml;llt. Probieren Sie einmal, was passiert, wenn Sie sich diesen Satz in der Alltagshektik vor Augen halten.</p>
<p>Mehr Achtsamkeit gegen&uuml;ber sich selbst ist angesagt. Wer ist schon ge&uuml;bt, sich in der t&auml;glichen Hektik selber wahr zu nehmen. Sind Sie gewohnt, w&auml;hrend der Arbeit, w&auml;hrend Ihrer Bewerbungsaktivit&auml;ten oder im Feierabendstress Ihren Solar Plexus oder Ihre Atmung zu sp&uuml;ren? Dabei liefert unser K&ouml;rper uns die sichersten Signale daf&uuml;r, wo wir innerlich gerade stehen, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Und das schon lange, bevor der Magen schmerzt oder das Herz Alarm schl&auml;gt. Nur: Die Sprache unseres K&ouml;rpers verstehen wir erst, wenn wir gewohnt sind hin zu sp&uuml;ren. Und auch die Signale unseres Umfeldes liefern uns permanent Feed Back zu unserem &auml;u&szlig;eren Entscheidungen und damit zu unserem Innenleben.</p>
<p>In welcher Situation Sie sich auch befinden: G&ouml;nnen Sie sich zun&auml;chst einmal  Entschleunigungsinseln. Achten Sie einfach mal 30 Sekunden auf Ihre Atmung. Oder scannen Sie sich einmal vom Scheitel bis zur Sohle und wieder zur&uuml;ck ab. Mit einiger &Uuml;bung gelingt es Ihnen, aus kleinen Inseln Gewohnheiten zu machen. Meditation ist n&auml;mlich in Wahrheit gar nicht so schwierig.</p>
<p>Zeitmanagement im Sinne von Einteilung spielt hierbei nur eine untergeordnete Rolle. Die Stichworte hei&szlig;en Qualit&auml;t, Achtsamkeit und Wahrnehmung. Stellen Sie sich einmal Ihren Vorstand bei Atem&uuml;bungen oder bei einer Gehmeditation vor. Na? Absurd?</p>
<p>Nachhaltigkeit kommt auf, wenn wir lernen, unser inneres Tempo selber zu steuern, auf  die k&ouml;rperlichen, psychischen und sozialen Signale zu h&ouml;ren, die Tempo und Beschleunigung anzeigen. Achtsamkeit f&auml;ngt bei jedem sich selbst gegen&uuml;ber an.</p>
<p>Entschleunigung sorgt f&uuml;r eine bessere Work Life Balance und f&uuml;r eine bessere Resilienz, also f&uuml;r eine bessere Erholung, St&auml;rkung und Entspannung. Und die Sache mit der Intuition klappt dann &uuml;brigens auch besser. Wer innerlich ein ruhiges Tempo f&auml;hrt, st&auml;rkt im Au&szlig;en ein gutes Klima, privat wie beruflich.</p>
<p>Es bedarf dann einer Kultur der Entschleunigung, also einer neuen Reflexion &uuml;ber Bed&uuml;rfnisse und Werte und deren Integration, einer Kultuer der Entschleunigung, die gleichzeitig allen Betroffenen  Entschleunigungsinseln und einen bewussten Umgang mit Tempo erm&ouml;glicht.</p>
<p>Entschleunigung bedeutet f&uuml;r den Einzelnen und f&uuml;r Unternehmen ja nicht, weniger zu schaffen – im Gegenteil. Entschleunigung bedeutet vielmehr, einen inneren Ruhepol zu finden, von dem aus Entscheidungen gef&auml;llt werden und bedeutet letzten Endes auch – beruflich und privat – mehr Qualit&auml;t in der Zeit.</p>
]]></content:encoded>
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